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Das "Beamtenwesen" ist ein Krebs, aber mit Chance auf Heilung
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Das "Beamtenwesen" ist ein Krebs, aber mit Chance auf Heilung
Es ist abstrus, dass Hochschul-/Lehrer in Deutschland oftmals Beamte sind. Von sehr wenigen Berufsgruppen abgesehen sollte eine besondere "Treuepflicht" zum Staat bei keinem Arbeitnehmer die Basis seines Denkens und Handelns sein. Auch sollten die allerwenigsten Arbeitnehmer mit Unkündbarkeit und "Fürsorge" belohnt werden für ihre Unterwerfung unter einen "Dienstherren".
Unser Grundgesetz hat einige Fehler. Zu diesen gehört die Verankerung des "Berufsbeamtentums" als Organisationsgrundsatz der Verwaltung. Es muss im Gegenteil weitgehend abgeschafft werden. Freilich ist diese Regelung unsere Grundgesetzes nicht Ursache sondern im Gegenteil Symptom der krankhaften Staatsgläubigkeit der Deutschen. Ein bloßes Streichen dieser Festlegung würde daher nicht genügen. Es bedarf vielmehr der Überwindung der damit verbundenen Sehnsucht der Untertanen nach "Sicherheit" durch Gehorsam.
Der Zusammenbruch unseres Staates wird uns nicht nur die Möglichkeit geben, den entsprechenden Teil unserer künftigen Verfassung zu reformieren. Er bietet auch die Chance, alle "Bestandsschutz"-Wünsche derzeitiger Beamten zu ignorieren und den allergrößten Teil dieser Gruppe - sie er nicht ohnehin gänzlich aus dem Staatsdienst entlassen wird- zu Angestellten zu machen. Diese Chance müssen wir nutzen.
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