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Hexen heißen heute „Antisemiten“

3. April 2026
Hexen heißen heute „Antisemiten“

Gaza-Exzess, Iranangriff, Todesstrafe für Palästinenser: Israel wird immer brutaler. Das ist Realität, nicht Meinung. Je brutaler Israel wird, desto brutaler wird auch die Propaganda seiner Sprachrohre wie auch die seiner Gegner. Auch das ist Realität. Es ist die Natur des Krieges.

Inzwischen beleidigen israelnahe Medien wie @Achgut_com mit der Plumpheit ihrer Propaganda systematisch den Intellekt ihres Publikums. Das nun ist Meinung. Wer immer ihr Israel kritisiert, ist in ihren Augen „Antisemit“. Wie das Objekt ihrer Bewunderung trachten sie nur noch nach der totalen Auslöschung ihrer auserkorenen Feinde aus jeglichem Diskurs. Denn wer aus angeblichem Judenhass handelt, mit dessen Argumenten muss man sich gar nicht erst auseinandersetzen. Durch Unterstellung böser Absichten entzieht man allen Argumenten des Gegners ihre Existenzberechtigung und darf ihn „canceln“. Man „muss“ es aus ihrer Sicht sogar. So ist die Logik des Krieges.

So machte es „Achse“-Mitherausgeber Henrik M. Broder seinerzeit mit Kayvan „Ken Jebsen“ Soufi-Siavash. Ken Jebsen @soufisticated_ wurde damals als Star des öffentlich-rechtlichen „RBB“ mit konstruierten Falschvorwürfen von angeblichem „Antisemitismus“ vernichtet. So versuchen es Henrik Broders Mitarbeiter der „Achse“ heute neuen Stars der „Gegenseite“. Das ist zum Heulen, denn Broder und sein Medium mögen vieles sein, aber gewiss weder dumm noch böswillig. Das kann ich beurteilen, denn ich kenne dieses Medium gut genug von innen. Ich unterstelle Henrik Broder und seinen Kollegen Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay, dass sie im Glauben handeln, „das Richtige“ zu machen. Da liegt die Tragik. In ihrer Raserei machen sie aus immer mehr Freunden „Feinde“. Broder, Maxeiner und Nicolay dürften weder ihre Ex-Kollegen Ken Jebsen noch den deutlich unwichtigeren Paul Brandenburg als solche vermissen. Sie dürften es im Gegenteil vermutlich bereuen, je mit ihnen zu tun gehabt zu haben. Das ist schade. Denn auch dieser Hass ist einseitig.

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