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Wer in Deutschland Steuern zahlt, kann sich selbst nur hassen - und sein Land
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Vergangene Woche teilte mir der Berliner Staatsanwalt mit, ich hätte „die Ehre“ seiner Polizei gekränkt. Die „Ehre“ einer Behörde also, die in Person ihrer Polizeipräsidenten amtlich Werbung macht für den Kinderporno-Verbrecher „Jurassica Parka“.
Heute schrieb Johannes Ploog mir erneut – etwa zum zehnten Mal in den vergangenen Monaten. Diesmal, weil ich angeblich „die Ehre“ der Kriminalpolizisten Baden-Württembergs verletzt haben soll, indem ich selbige als das bezeichnete, was sie sind: Terrorschergen ihres Regimes, die einen friedlichen Kritiker frühmorgens in seinem Bett überfallen haben.
Erneut behauptet der „Hass“-Staatsanwalt Johannes Ploog in seiner „Ermittlungs-Mitteilung, es sei hierzu ein „Strafantrag“ gegen mich gestellt worden. Wieder aber will er mir nicht verraten, welcher „Geschädigte“ ihn dieses Mal unterzeichnet haben soll. Meine letzte Rückfrage dazu per E-Mail ignorierte er gänzlich. Vielleicht ging die aber auch auf dem Faxweg zwischen seiner Poststelle und seiner Amtsstube verloren. Ist ja auch alles Neuland mit diesem Internet.
Egal: Ein Blick in ihre Akten dürfte die Identität beider „Gekränkten“ bei der Polizei Berlin wie bei der Polizei Baden-Württembergs enthüllen. Deutsche Amtsfaschisten – von den Nazis über die Stasi bis hin zu ihrer Nachgeburt vom Typ Johannes Ploog – dokumentieren ihre Taten schließlich genauestens auf Papier. Ebenso regelmäßig scheinen sie übrigens das Bedürfnis zu haben, als dezidiert linke „Kulturmenschen“ wahrgenommen zu werden. Auf der Website seines Laienspiel-„Kollektivs“ (kollektiv-kein-bacchanal(.)de) präsentiert Johannes Ploog sich im Existentialistenkostüm und mit Referenz zum „jungen Brecht“. Seinem Publikum droht er mit Pseudolyrik: „Noch spielen wir nur. Noch.“
Der Fall Johannes Ploog dürfte spätestens nach dem Ende seines Regimes ein Fall für die Forensik werden.
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