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Erinnerungsservice: Die AfD-Bundestagsfraktion ist ein Opportunistenhaufen

18. September 2026
Erinnerungsservice: Die AfD-Bundestagsfraktion ist ein Opportunistenhaufen

Von Martin Sichert (@Martin_Sichert) bis Peter Boehringer (@PeterBoehringer): Die Bundestagsfraktion der @AfD fällt immer wieder dadurch auf, dass sie Missstände und Verbrechen zwar benennt – es sich aus Opportunismus gleichzeitig aber nie mit den Tätern des Regimes verscherzen möchte. Man schwingt große Reden in der Abstraktion, vermeidet aber jede Forderung von Konsequenzen und der persönlichen Strafhaftung. So ist es immer wieder bei den "Corona-Symposien" der @AfDimBundestag: Stets wird dort jeder Hinweis auf die notwendige Strafverfolgung der Massenmörder @JensSpahn, @Karl_Lauterbach oder Christian Drosten (@cdrosten) vermieden. Teilnehmer, die so etwas auch nur fordern könnten, werden von der Fraktion daher systematisch ferngehalten.

Ähnlich schien es nun im Fall von @JurgenElsasser gelaufen zu sein. Diesmal ließ die Fraktion in einem Symposium „Debanking als politische Waffe“ diskutieren. Eingeladen dazu war auch das wohl prominenteste Cancel- und Debanking-Opfer der jüngsten Zeit: Jürgen Elsässer, Herausgeber des von @NancyFaeser terrorisierten @COMPACTMagazin. Bei Eröffnung der Veranstaltung fiel anderen Teilnehmern wie AUF1-Chef Stefan Magnet (@MagnetStefan) und Markus Haintz (@Haintz_MediaLaw) dann auf, dass man Elsässer offenbar wieder ausgeladen hatte. Ihnen drängte sich der Verdacht auf, dass der Compact-Mann den Organisatoren wohl doch zu unbequem war. 
Damit hätten sie einerseits durchaus recht. Denn steuerbar für andere ist Jürgen Elsässer durchaus nicht. Elsässer ist eigen und unbequem und meist unverblümt mit seinen Meinungen – die man durchaus nicht teilen muss. Boris Reitschuster schreibt, mit dieser Art sei Elsässer "auch vielen Gemäßigten in der AfD (...) zu radikal". 

Es dürfte genau diese Tatsache gewesen sein, die Elsässer zum Opfer der Linksterroristin Nancy Faeser machte. Nun hat sie ihn ebenfalls zum Opfer des Opportunismus der AfD-Fraktion im Bundestag gemacht. Erst lud sie den unbequemen Gast ein und machte dann einen Rückzieher. Diesen Rückzieher wollte sie aber nicht zugeben und log deshalb – schlecht und durchschaubar. Die AfD-Sitzungsleiterin erfand eine angebliche "Absage Elsässers" und blamierte sich vollends, als dieser ihre Lüge öffentlich bloßstellte.

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